ONENESS24

Leben in Einheit ∗ Einssein im Leben

Hallo, hier ist Gott (3)

19.04.11 von (Gott, Gnade, Segen, Oneness/Bewusstsein)

Rotes UniversumFreundschaft ohne Wenn und Aber

Leben ist Beziehung. Nichts in dieser Schöpfung besteht für sich allein, alles steht in Beziehung mit allem. Nicht jede Verbindung sehen wir auf Anhieb, andere hingegen sind so unmittelbar, lebendig und unentbehrlich, dass wir ohne sie nicht leben wollen.

Die Freundschaft mit dem Göttlichen – ganz direkt und ohne einen Mittler dazwischen – ist heute noch nicht alltägliche Realität. In den meisten Kulturen stehen und standen religiöse Institutionen oder Führer zwischen Gott und Mensch, und es ist an der Zeit, das Göttliche als persönlichen Freund an der Seite zu fühlen und zu wissen.

Freunde sind die direktesten Spiegel unseres Inneren. Ein wirklicher Freund spricht uns nicht nach dem Mund, sondern sagt uns auch einmal unbequeme Wahrheiten, wenn wir gerade auf dem Holzweg sind. Ein wahrhaftiger Freund vermag tief in unsere Seele zu schauen und weiß, was unsere Seele wirklich braucht. Er ist vielleicht sogar unser Navigator in Zeiten, wo wir selber die Richtung verloren haben. Ein Leben ohne Freunde ist ein bitter einsames Leben.

Wer könnte uns besser kennen und besser wissen, was wir wirklich brauchen, als derjenige, der alles ist – also auch die Person, die das hier gerade liest? Das klingt erstaunlich, und wir fragen uns, wie das sein kann, wenn wir das doch selber gar nicht so fühlen. Wir fühlen uns als ICH, und wieso behauptet da jemand, er sei ALLES und deshalb auch dieses ICH?

„Du fühlst dich separiert und hast die Verbindung zu mir vergessen. Das ist alles.” – So oder so ähnlich wird Gott dir diese Frage beantworten.

Sri Bhagavan, der Begründer der Oneness University in Indien, hat dies sinngemäß einmal so erläutert:

Über das Göttliche und Gottesverwirklichung

Das Leben kann mit dem Schlaf verglichen werden. Du schließt deine Augen und ziehst es vor, in Dunkelheit zu sein. Du denkst, es ist eine Ruhepause. Die Träume sind zwar nichts Reales, aber du erlebst sie wie deine realen Lebensereignisse.

Der mitten im Schlaf einsetzende Sonnenaufgang kann verglichen werden mit dem Tod. Das Licht strömt ein, du öffnest deine Augen, der Traum endet und die tatsächliche Realität setzt ein. Die Träume erscheinen dir nun als ganz unwirklich.

Wenn ich sage „Tod”, dann meine ich das Ende deiner Anhaftung an deine Wünsche. Das ist der Tod des „Ichs”. Das „Ich ist das, was dich von mir trennt.

Ich bin gekommen, um dich aus deinem Schlaf zu wecken, dir die unwahre Natur deiner Träume draußen zu zeigen, so dass dich die Sonnenstrahlen auf deinem Gesicht die Augen früher öffnen lassen. Es gibt nur dieses wahre Licht, dass dich „mich” sehen lässt.

Ein Freund ohne Wenn und Aber, der weiß, wer du in Wahrheit bist, und dich geduldig durch Zeiten des Träumens begleitet und trägt, auch wenn du Stein und Bein darauf schwörst, dass deine Traumwelt real ist. Er ist kein distanzierter Besserwisser, sondern ein Liebender, der weiß, wer du bist und was du brauchst, damit dir bewusst wird, wer du wirklich bist.

Und sei dir ganz sicher: Du bist großartig. Einfach so und ohne jeden Vergleich. Dabei bist du nicht bedeutender, als irgend jemand deiner Brüder und Schwestern. Und du bist unverzichtbar, denn du bist ein Teil Gottes.

Irgendwann ist der Moment, da leuchtet in deinem Bewusstsein auf: GOTT und ich, wir sind EINS.

Oneness. Leben ohne Trennung. Leben in seiner ganzen Fülle.

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