ONENESS24

Leben in Einheit ∗ Einssein im Leben

Der persönliche Gott

06.07.12 von (Gott, Gnade, Segen)

Sri BhagavanSri Bhagavan, dem Begründer der Oneness University in Indien, wurde kürzlich folgende Frage gestellt: „Bhagavan, Gott ist einer, warum ist die Antwort Gottes dann von Person zu Person verschieden?“

Die Antwort Bhagavans eröffnet eine für viele Menschen völlig neue Sicht Gottes. Sie macht den Weg frei für eine tiefe Freundschaft mit dem, der uns schuf und uns näher ist als der eigene Herzschlag.

„Wie viel Gnade du erhältst, oder in welcher Form sich Gott für dich manifestiert, hängt von deiner Beziehung zu Gott ab. Deshalb ist es so wichtig, dass du nicht die Vorstellung von einem strafenden oder gleichgültigen Gott hast. Wenn du dächtest, Gott würde wegen deiner Gedanken oder deines Lebens böse sein und deshalb Angst hättest, würde Gott dich sicherlich strafen. Wenn Gott für dich ein faulenzender Vater ist, der erst auf zahllose Bitten und Gesuche reagiert, dann wäre das deine Realität. Du erschaffst, du kreierst dir deinen Gott.

Ihr [Menschen] habt eine große Unordnung aus eurem Leben gemacht, da ihr euch eurer Macht und eurer Freiheit nicht bewusst ward, die ihr beim Erschaffen (Kreieren) eures Gottes habt. Eine der größten Strafen, die ihr euch selbst auferlegen konntet, ist es, die falsche Art von Gott zu erschaffen – einen unvollkommenen Gott voller Mängel, der über euch zu Gericht sitzt und euch bestraft.

Erinnert euch, wenn ich sage Gott kreieren, dann meine ich nicht, dass ihr durch eure eigene Vorstellungskraft einen nicht existierenden Gott erschafft. – Gott ist euer Schöpfer, wie könntet ihr da Gott erschaffen?

Deinen eigenen Gott zu erschaffen heißt, zu der Macht zu erwachen, die du ausübst. Gott ist mächtig, aber du, da du Teil Gottes bist, hast auch einige Macht, daher das Problem. Du hast die Freiheit, die Art von Gott zu kreieren, die du dir wünschst. Wie ein Töpfer, der den Ton benutzt, um Meisterwerke zu erschaffen. Du bist der Töpfer und Gott ist der Ton. Dein Gott würde dir dann auf die Weise antworten, die du dir wünschst. Deshalb benutzen wir das Wort Elokthakari dafür: Der, der tut, wie er gebeten wurde.

Denkt nicht, dass es anmaßend sei, sich Gott selbst zu entwerfen. Ihr habt das unbewusst schon die ganze Zeit getan, jetzt könnt ihr es bewusst und mit Klugheit tun. Gott definiert sich nicht selbst [als Sie oder Er]. Die Menschheit definiert Gott.

Erschafft einen Gott, der mächtig genug ist, euch erwachen zu lassen und euch außerdem eure Wünsche erfüllt. Wenn ihr in Beziehung tretet zu Gott als einem humorvollen, mächtigen und mitfühlenden Freund, der sofort auf all eure Bedürfnisse reagiert, dann wird das euer Gott sein. Wenn ihr andererseits Gott als den Unnahbaren definiert, werden sich die Türen zum Himmel nicht öffnen, weil da ein großes Schild ist, auf dem steht: Kein Zutritt.

Wenn du sagst, Gott ist undefinierbar, dann wird das sicherlich zu deiner Erfahrung. Du kannst wählen: Möchtest du einen Stirn runzelnden oder einen lächelnden, einen lachenden oder Späße machenden Gott haben.“

Welche Rolle Gott bisher auch in deinem Leben gespielt hat: Hier könnte gerade eine Tür aufgesprungen sein und es macht Klick tief in dir drin.

5 Kommentare

  • 1
    Jasmin:

    Mein Gott ist die bedingungslose unendliche Ewigkeit der Liebe, des Lebens, der Fülle, der Freude und Glückseligkeit, die wir alle in uns tragen und aus all unseren Gesichtern strahlt.

  • 2
    Cecilia:

    Mmmmh, wie stelle ich mir „meinen“ Gott vor? Ja ich überlege gerade, wie ich mir Gott vorstelle bzw fühle. An den alten Mann mit langem Bart habe ich nie geglaubt – da habe ich gesagt, Gott gibt es nicht – doch wenn Gott Liebe ist, dann glaube ich, dass da jemand/etwas ist, das meinetwegen Gott heißt.
    Doch wenn ich das Leben so betrachte, frage ich mich, wie ich Gott erlebe und mich erlebe.
    Mir jetzt ein „neues Bild“ zu machen und bewusst zu entscheiden, daß Gott sich so zeigt, wie ich sie/ihn/es „male“, ist eine prima Idee.
    Wenn „mein Leben“ zeigt, wie ich mir Gott bisher vorgestellt habe und wohl dachte, dass kann doch nicht ihr/sein Ernst sein und Spaß macht es nicht.

    Ich male ein neues Bild und vielleicht berichte ich, was sich im (in meinem) Leben verändert. Ich glaube, ich habe schon vor einer Weile damit angefangen und mit den neuen und alten Vorstellungen noch ping pong gespielt……..

    Alles Liebe
    Segen für die „neue Welt“

    Cecilia

  • 3
    sylvia:

    Mein Gott ist Liebe, Licht unendliche Stille und Frreude… In mein kleines Büchlein hab ich in Indien geschrieben… er ist friedvoll, liebend, harmonisierend, freundlich, verbindend, heilend, fröhlich, himmlich. Er vermag alles… All-Sein-Jetzt… Jetzt… es sind Worte ja, die zu Gedanken geformte Wirklichkeit erschaffen…
    Namaste ihr Lieben alle…

  • 4
    Lisa:

    Gott ist für mich Energie, reine Energie voller Liebe. Alles auf diesem wunderbaren Planeten ist Energie. Für mich ist Gott in allem, in jeder Blume, in jedem Grashalm, ja auch in jedem Stein und Lebewesen. In der Natur ist Gott für mich überall. Jedoch muss ich gestehen, es fällt mir manchmal schwer, ihn auch in jedem Menschen zu sehen. Ich weiß, er ist da, in jedem von uns, und ich werde ihn finden.
    In Liebe und Dankbarkeit
    Lisa

  • 5
    Luisa (bahiranga):

    Seit Kindheit lebte ich schon mit der Präsenz Gottes in mir, aber es war mir unbewusst. Mit 45 habe ich plötzlich aufgehört, die Energie in mir zu spüren. Es war die schlimmste Zeit für mich – so ein Gefühl – die Seele ist in mir gestorben. Ich und mein Mann waren auf der Suche, wer uns helfen kann. Das hat mich in 2006 nach GC in Indien geführt.
    Das, was man Erleuchtung nennt, habe ich dort mit jeder meiner Zelle erlebt, aber ich hatte keine Ahnung damals, dass es so heißt und mir fehlten überhaupt die Wörter um meine Erlebnisse zu beschreiben.
    Jetzt kann ich unsere menschliche Verbindung zu Gott, zu jeder Universumsebene und in unserem Körper durch unsere 12 DNS-Stränge und das Kennen der Lichtsprache und derer Symbole jedem erklären, der dafür Interesse hat. Das ist meine Lieblingsbeschäftigung in den letzten Jahren.
    Alles, was ich damals bei Bhagavan erlebt habe, ist bei mir im Tagebuch notiert. Kann auch meine Erinnerungen auffrischen und erzählen.
    Brauchte damals einige Jahre nach der Teilnahme am Seminar bei der Universität, um das alles in mir zu verarbeiten und zu begreifen, um was es dort ging. Ich war doch wie ein Einzelgänger, hatte überhaupt keine Ahnung, was Spiritualität bedeutet, usw… Aber ich war nicht mehr alleine. Mein Freund war wieder zurück und sein Zurückkommen war herrlich gewesen.
    Luisa

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