ONENESS24

Leben in Einheit ∗ Einssein im Leben

Einfach Gnade (4)

15.11.12 von (Gott, Gnade, Segen, Oneness/Bewusstsein, Zeitgeschehen)

TropfenChronik des Erwachens – Teil 4

Jeder erlebt seine ganz persönliche und individuelle Reise ins Erwachen. Es kann sehr segensreich sein, Erfahrungs- berichte Anderer zu lesen. Peter Saß ist im Oktober 2012 erwacht und lässt uns mit seinem Tagebuch an seinem Erwachensprozess teilhaben. Danke, Peter!

Dienstag, 02.10.2012
Ich erfahre, dass Ulrike aus Hamburg erwacht ist. Es freut mich besonders, da ich Ulrike von mehren Seminaren her kenne. Meine Energie steigt sofort spürbar an – Freude und Dankbarkeit steigen auf.

Ich bereite unsere Feier für den Tag des Erwachens am 03.10. vor. Alles geht mühelos. Abends ein Anruf, der mir wichtige Ergänzungen und Hilfestellung für die Veranstaltung morgen gibt. Jemand versucht am Abend, meine Begeisterung für das Geschehen zu rauben. Es gelingt aber nicht.

Mittwoch, 03.10.2012
Ich wache früh auf und habe gut schlafen. Ich spüre einen hohen Energiestrom, auch aus Indien. Ich mache eine kurze Meditation, merke danach aber, das es fast 2 Std. waren.

Eine feierliche Stille ist in mir: Heute ist der Tag des Erwachens für Deutschland. Heute ist alles möglich. Meine Gedanken sind wieder sehr „leise“ heute, und die Stille dominiert.

Telefonat mit Ulrike, der ersten Erwachten Hamburgerin: Sie beschreibt Ihren Erwachensmoment, dass es sie wirklich umgehauen hat vor Energie – und das spürt man auch beim Telefonat noch – so powerful. Und dass nun ihr Herz- und Kronenchakra weit geöffnet ist. Meinen Zustand definiert sie als „Geburtsphase“.

Ulrike sprach von ihrer gigantischen Herzöffnung, und das man das erst mal zulassen muss. Ich merke jetzt im Nachhinein, dass das etwas mit mir gemacht hat – mein Herz fühlt sich jetzt sehr frei und leicht an und sehr geöffnet. Sehr angenehm.

Nachmittags gestalte ich die Erwachensfeier für Oneness-Lübeck. Ich spüre, wie durch mein geöffnetes Kronenchakra viel Information/Energie zu mir fließt. Trotz gescheiteter Live-Übertragung wird es eine sehr schöne Veranstaltung, und am Ende sieht man fast alle Gesichter erstrahlen. Abends bin ich glücklich, aber etwas erschöpft.

Donnerstag, 04.10.2012
Habe etwas Halsschmerzen und gönne mir eine lange Mittagspause. Dabei bemerke ich, dass wieder neue Energie in mich einströmt. Selbst nach einem Kundentelefonat fühle ich einen Energieanstieg, weil ich liebevoll aus dem Herzen heraus agiere.

Freitag, 05.10.2012
Beim Mantrensingen bemerke ich, dass ich wieder wie früher gut den Abend auf dem Sitzkissen verbringen kann. Meine Stimme ist kraftvoller – und das ohne Training. Nach dem Mantrensingen spreche ich mit anderen über die Veränderung und meine Veränderung. Einige spüren die Liebe und Freude in mir und beginnen nach wenigen Minuten zu strahlen. Für diejenigen, die mehr in eigenen Konzepten leben oder nicht so offen sind, ist das sehr viel schwieriger. Ich kann aber nicht anders – muss meiner Freude Ausdruck verleihen, muss mich mitteilen.

Samstag, 06.10.2012
Jetzt kommt doch noch der Schnupfen. Ich leiste keinen Widerstand mehr.

Sonntag, 07.10.2012
Der Oktober zeigt sich von seiner besten Seite. Heute muss ich raus in die Natur – ich fühle mich sehr verbunden mit allen Pflanzen, den Farben und dem Licht. Mir fällt ein: All deine Konzepte, all deine Erinnerungen sind das einzige Gefängnis, in dem du dich befindest. Eigentlich bist du frei.

Montag, 08.10.2012
Meine Erkältung dämpft mich etwas, und auch viele Gedanken lassen meinen Zustand etwas weniger hell leuchten. Trotzdem ist immer STILLE wahrnehmbar, und wenn ich den Raum meines Herzens aufsuche, stellt sich sofort großer Frieden ein. Ich nehme wahr, dass meine linke Körperhälfte leichter und heller ist als die rechte. Lnks ist auch mehr Stille, rechts sind mehr Gedanken aktiv. Ich sehe diese Gedanken aber nicht mehr als „meine“ Gedanken an, und ich kämpfe auch nicht gegen sie. Aber von Zeit zu Zeit gehe ich bewusst in meinen Herzensraum, um aus der Stille wieder Kraft zu schöpfen.
Nachmittags eine sehr intensive Online-OM.

Dienstag, 09.10.2012
In der Nacht arbeite ich mit meiner rechten Körperhälfte, und dann gehe ich noch mal in einer Meditation bewusst ins Licht der goldenen Kugel hinein. Ich erfahre einen Moment ein Bild, in dem ich in Shiva bin und meine Arme zwei von seinen Armen sind. Ich sehe mich wieder an der Schwelle zum goldenen Tor – was hindert mich am Durchschreiten des Tores?

Mittwoch. 10.10.2012
In der Morgenmeditation tauchen wieder die 3 Grundzweifel aller Suchenden auf:
1. Zweifel an mir selbst
2. Zweifel an den Meistern/Lehrern
3. Zweifel an den Techniken

Sie verblassen so schnell, wie sie gekommen sind. Es sind nur Gedanken – aber sie sind tief verwurzelt im individuellen wie auch im kollektiven Bewusstsein. Ich finde wieder Zugang zur inneren Stille. Alles ist gut. Die Stille scheint in ihrer Intensität weiter zu wachsen und tiefer zu werden.

In der OM (Onenes-Meditation) am Nachmittag spüre ich weitere Vertiefungen in Hingabe und Frieden.

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Fortsetzung Teil 5
Beginn (Teil 1)

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