ONENESS24

Leben in Einheit ∗ Einssein im Leben

Göttlicher Humor (1)

18.05.12 von (Geschichten, Gott, Gnade, Segen, Oneness/Bewusstsein)

LachenDie Bedeutung des Lebens

Wann hast du das letzte Mal mit Gott zusammen gelacht?

Vielleicht sprichst du eher selten mit deinem Göttlichen, und wenn es denn geschieht, eher über die ernsten Dinge in deinem Leben. Das ist verständlich, denn Gott als Gesprächspartner fällt uns – wenn überhaupt – gerade dann ein, wenn es uns schlecht geht und wir nicht weiter wissen. Seien wir ehrlich: Wenn jemand immer nur dann zu uns kommt, wenn es ihm schlecht geht und unsere Hilfe braucht, empfinden wir das auf Dauer als etwas einseitig. Warum sollte es Gott da anders gehen?

Mal etwas Dankbarkeit oder ein kleines Geschenk von jemandem, der unsere Hilfe in Anspruch nimmt, macht uns ein gutes Gefühl. Das hat mit Wertschätzung und Gleichgewicht von Geben und Nehmen zu tun. Warum sollte Gott da anders empfinden?

Lachen aus einer wunderbaren Heiterkeit heraus ist der Spiegel des Mysteriums, dass das Leben in seiner Essens Glückseligkeit und Entzücken ist. Zusammen lachen potenziert dieses Gefühl und ist das Sahnehäuptchen eines jeden Gespräches. Warum nicht mal mit Gott einen göttlichen Witz teilen?

Eine wunderbare Weggefährtin aus der Schweiz hat uns einen solchen geschickt. Hier ist er:

Die Bedeutung des Lebens

Am ersten Tag erschuf Gott den Hund uns sagte: „Sitz den ganzen Tag an der Tür deines Hauses und belle jeden an, der hereinkommt oder vorbeigeht. Dafür gebe ich dir eine Lebensspanne von 20 Jahren“.

Der Hund sagte: „Das ist eine lange Zeit zum Bellen. Wie wäre es mit 10 Jahren und ich gebe dir die anderen 10 zurück?“

Gott stimmte zu.

Am zweiten Tag erschuf Gott den Affen und sagte: „Unterhalte die Leute, führe Tricks auf und bring sie zum Lachen. Dafür gebe ich dir eine Lebensspanne von 20 Jahren.“

Der Affe sagte: „Affige Tricks für 20 Jahre? Das ist eine ganz schön lange Zeit zum Auftreten. Was, wenn ich dir 10 zurückgebe wie der Hund?“

Und Gott stimmte zu.

Am dritten Tag erschuf Gott die Kuh und sagte: „Du musst mit dem Bauern den ganzen Tag aufs Feld gehen und unter der Sonne leiden, Kälber bekommen und der Familie des Bauern Milch geben. Dafür gebe ich dir eine Lebensspanne von 60 Jahren.“

Die Kuh sagte: „Du möchtest, dass ich dieses harte Leben 60 Jahre lang lebe? Was ist mit 20, und ich gebe dir die anderen 40 zurück?“

Und Gott stimmte wieder zu.

Am vierten Tag erschuf Gott den Menschen und sagte: “Iss, schlaf, spiele, heirate und genieße dein Leben. Dafür gebe ich dir 20 Jahre.“

Aber der Mensch sagte: „Nur 20 Jahre? Könntest du mir möglicherweise meine 20, die 40 von der Kuh, die 10 vom Affen und die 10 vom Hund geben, die sie dir alle zurückgegeben haben? Das macht zusammen 80, o.k.?

„O.k.“, sagte Gott, „du wolltest es so haben“.

Daher ist es so, dass wir die ersten 20 Jahre essen, schlafen, spielen und alles genießen. Die nächsten 20 Jahre rackern wir uns unter der Sonne ab und unterstützen unsere Familie. Die nächsten 20 Jahre führen wir affige Tricks auf, um die Enkelkinder zu unterhalten. Und in den letzten 10 Jahren sitzen wir vorne auf der Veranda und bellen jeden an.

Wir sind sicher, dass Gott beim Lesen schallend lacht oder zumindest köstlich berührt schmunzelt. Warum sollte er auch nicht? So unähnlich sind wir uns doch gar nicht.

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