ONENESS24

Leben in Einheit ∗ Einssein im Leben

Handeln aus der Präsenz

20.08.12 von (Gott, Gnade, Segen, Oneness/Bewusstsein, Zeitgeschehen)

BlumenwieseDie göttliche Präsenz lässt sich viel besser fühlen als dass man über sie sprechen und schreiben könnte. Jeder erfährt sie in seiner eigenen Weise, und jeder würde sie deshalb anders in Worte fassen. Dennoch können wir mit unseren Worten etwas davon anklingen lassen, und wer mit dem Herzen liest, wird sofort erfühlen, was gemeint ist.

Die göttliche Präsenz lässt uns fühlen, dass wir zu einem Ganzen gehören. Dieses Ganze erfahren viele in der Art eines Körpers, dessen Zellen wir alle sind. Der Körper und die Zellen sind in gewisser Weise eins, und zugleich lassen sie sich wie das Zusammenspiel vieler einzelner individueller Bestandteile erfahren. Beides stimmt. Wir sind eins, aber wir sind nicht gleich, und gerade die Verschiedenartigkeit der Zellen erlaubt es dem Körper, so zu funktionieren wie er es tut.

Wir haben irgendwann in unserer Menschheitsgeschichte verlernt, diese Verbundenheit bewusst zu fühlen, und so ist uns der Sinn für das Ganze verloren gegangen. Seitdem fragen wir nach dem Sinn des Lebens und fühlen uns im Kern einsam. Uns ist unsere eigene Basis abhanden gekommen.

Nun ist es an der Zeit, sich wieder zu erinnern. Dies ist ein Geschehen, dessen Zeuge wir gegenwärtig gerade sind. Der Körper in seiner Ganzheit weckt seine Zellen auf, damit sie sich wieder daran erinnern, dass sie Teil von ihm sind. So können sie wieder das tun, was den gesamten Körper gesund sein lässt: Sie spielen in ihrer großartigen Unterschiedlichkeit in wunderbarer Weise perfekt zusammen.

Wenn in uns der Sinn für das Ganze und unsere Rolle darin wieder erwacht, dann wird der Sinn für Getrenntheit immer geringer. Unser Ego, unsere Ich-Zentriertheit entspannen sich ganz natürlich wieder in das Ganze hinein. Das Ganze, Gott, sorgt auf perfekt Weise für jede seiner Zellen. Gott möchte, dass es uns gut geht. Gott und Mensch sind wie zwei Enden derselben Realität. Wir gehören untrennbar zusammen.

Wenn uns dieses Bewusstsein zur normalen Wirklichkeit geworden ist, handeln wir ganz natürlich im Einklang mit dem Göttlichen, oder genauer: Gott handelt durch uns. Dann sind wir gott-realisiert, dann ist alles Trennende von uns gefallen und die Einheit mit allem was ist zur Wahrheit und täglichen Wirklichkeit geworden.

Utopie? Nein, es ist das, was gerade auf dieser Erde geschieht. Die ganze Menschheit ist dabei, in dieses Bewusstsein überzugehen. Für einige Menschen ist es schon jetzt Wirklichkeit, viele werden morgen folgen, und in nicht langer Zeit wird dieses Bewusstsein zum kollektiven Menschheitsbewusstsein geworden sein.

Wir verlieren nichts, gewinnen aber alles. Und unser Handeln wird in magischer Übereinstimmung und wortloser Kooperation erfolgen. Jeder wird in seiner Einmaligkeit gebraucht, niemand ist überflüssig, alle haben ihren Platz. Diese Welt ist ohne Vergleich und Konkurrenz, denn jeder hat seinen ureigenen Platz, der nur von ihm eingenommen werden kann. Jeder ist willkommen – zu jeder Zeit!

Dies ist die Vision und Wirklichkeit von Oneness.

Ein Kommentar

  • 1
    Annette Arndt:

    Beim Lesen habe ich immer wieder an mein Fitnessstudio gedacht, da ist jeder für sich und doch nie alleine. Viele trainieren selbstständig, braucht man Hilfe geschieht dieses problemlos, jeder ist bereit dem Anderen dann zu helfen.

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