ONENESS24

Leben in Einheit ∗ Einssein im Leben

Im Auge des Taifuns

03.08.12 von (Gott, Gnade, Segen, Oneness/Bewusstsein, Zeitgeschehen)

Am Himmel sind die Winde losViel ist über das Jahr 2012 geschrieben und gesprochen worden, und nun sind wir mittendrin und haben die Mitte dieses Jahres bereits überschritten. Was ist bisher geschehen, was hat sich verändert, was ist anders als früher?

Dass sich der wesentliche Teil der erwarteten Umbrüche im Bereich des kollektiven Bewusstseins abspielt, wird von vielen spirituellen Menschen so gesehen. Tatsächlich ist dies die eigentliche Veränderung: Das Bewusstsein dieser Welt ist in einem dramatischen Umbruch – jetzt und hier, und jeder von uns ist Teil davon!

Von vielen Menschen ist zu hören, dass sich die subjektiv empfundene Uhr immer schneller dreht und der ganze Lebensrhythmus eine fortwährende Beschleunigung erfährt. Die individuellen Transformationsprozesse nehmen an Intensität zu wie ein hereinbrechender Wirbelsturm, und ganz offensichtlich sind wir Teil eines immensen kollektiven Geschehens.

Wie äußert sich das in unserem eigenen Leben und was können wir tun?

Alle Werte und Konzepte, die uns ein Gefühl von Sicherheit und Berechenbarkeit geben, verändern sich in einem Maße und in einer Geschwindigkeit, dass der verständliche Drang, an ihnen festzuhalten, zu einem kräftezehrenden und aussichtslosen Kampf wird. Das ermüdet uns und nimmt uns zeitweilig jede Lebensfreude.

Selbst wenn wir schließlich begreifen, dass das Festhalten wollen losgelassen werden muss und uns dies ein Stück weit zu gelingen scheint, fehlt uns die Perspektive für das Wachsen des Neuen. Alles verändert sich so schnell, dass jede eigene Initiative schon überholt ist, bevor sie eigentlich begonnen hat. Eigenes Tun scheint also auch zu einer Weltsicht zu gehören, die nicht mehr für das Neue taugt.

Also zurücklehnen, nichts tun und warten, bis der Sturm vorüber ist? Das macht uns zu einem Blatt im Sturm und lässt uns ohne Verbindung zu dem Prozess sein, der kollektiv gerade stattfindet.

Es geht darum, die eigene Mitte, die eigene Quelle zu finden! Der ganze Prozess des Beseitigens alter Lebenskonzepte dreht sich ausschließlich darum, Überflüssiges und Hinderliches abzuwerfen, um dort wirklich sein zu können. 2012 ist wie der finale Schleudergang eines kosmischen Reinigungsprogramms.

Natürlich ist Handeln gefragt, aber nicht mit uns als vermeintlichen Urheber, sondern in Union mit dem Göttlichen, der göttlichen Präsenz oder wie du es gern nennen möchtest. Wenn dies geschieht, dann ist Stille inmitten jeder Handlung, und wir leben und handeln aus dem „Auge des Taifuns“.

Schau dir zu guter Letzt einmal ganz entspannt ein paar Wirbelstürme aus der Perspektive des Weltalls an. Die Bilder vermitteln neben der Urgewalt auch eine majestätische stille Kraft, die wir in unbegrenztem Maße alle tief in uns tragen.

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