ONENESS24

Leben in Einheit ∗ Einssein im Leben

Was denkst du?

27.07.12 von (Oneness/Bewusstsein)

GedankenGedanken können uns manchmal ganz schön plagen. Sie kommen und gehen wann immer sie wollen. Du möchtest beispielsweise einschlafen, weil du früh aufstehen musst, und 1000 Gedanken flitzen dir durch den Kopf. Das macht dich so wütend, dass du erst recht nicht schlafen kannst. Je mehr wir versuchen, sie zu kontrollieren, umso hart- näckiger halten sie uns auf Trab – gerade in Situationen, in denen wir uns besondere Stille wünschen. Dann beginnen wir, uns vor allem über uns selbst zu ärgern, weil wir uns nicht in der Lage sehen, der Gedanken Herr zu werden.

Wir alle kennen solche Situationen nur zu gut, so dass sich ein Blick auf die Welt der Gedanken lohnt. Wo kommen sie her und wie kontrollieren sie uns? Die Oneness University in Indien lehrt das Folgende darüber:

Ein Gedanke ist ein elektrischer Impuls im Gehirn. Ein Gedanke tritt an der Stelle zwischen den Augenbrauen ein und verlässt ihn wieder an einer bestimmten Stelle am Hinterkopf. Sämtliche Erinnerungen werden im Gehirn – in den Neuronen – gespeichert. Die Gedanken, die hereinkommen, docken an den Neuronen an, so dass der Gedankenprozess sofort losgeht. Beispielsweise sehen wir einen Hund, dies löst einen Impuls im Gehirn aus, und die Gedanken gehen los, Erinnerungen werden geweckt (als Kind hat mich doch mal ein Dackel gebissen…), neue Gedanken entstehen (…ob wir einen Hund anschaffen sollen? Ach, keine Zeit… wenn wir mal in Urlaub fahren, was dann… ach ja, ich muss ja noch was für den Urlaub besorgen…), endlos geht es weiter. All das entzieht sich vollkommen unserer Kontrolle. Wir können nichts dagegen tun.

Alle Gedanken, die wir empfangen, kommen aus der so genannten Gedankensphäre. Alle Gedanken und Erfahrungen aller Wesen sind in ihr gespeichert. Die Gedankensphäre – es gibt auch nur eine – ist überall! Sogar Gegenstände können Gedanken in sich tragen bzw. speichern.

Warum denken wir bestimmte Gedanken? Jeder Mensch hat Antennen, die dafür sorgen, dass er bestimmte Gedanken empfängt. Diese Antenne formt sich aus unzähligen Faktoren, wie Wohnort, astrologische Konstellationen, Umfeld, Familie, Arbeitsplatz, Karma usw. Nur wenige dieser Faktoren lassen sich verändern, z.B. durch einen Wohnortwechsel, die meisten von ihnen sind unveränderbar. Das bedeutet in der Konsequenz: Wir können unsere Gedanken nicht verändern!

Halte einen Moment inne und kontempliere über diesen Sachverhalt. Mache dir bewusst, dass du keine Kontrolle über deine Gedanken haben kannst. Beobachte deine Gedanken, ihren Fluss, wie sie hereinkommen und wieder gehen. Nimm die Rolle des Beobachters ein, schaue auf die Gedanken und lasse sie mit diesem Wissen im Hintergrund vorbei ziehen.

Frage dich: Sind es überhaupt meine Gedanken? Nein, es sind nicht deine Gedanken. Die Gedanken sind nicht deine Gedanken. Ist dies nicht eine unglaublich befreiende Erkenntnis?

Dies zu sehen und zu verstehen ist der erste Schritt. Im zweiten Schritt bitte darum, dass dieses Wissen zu deiner Erfahrung wird – bitte dein persönliches Göttliches darum. Bitte darum, in die Rolle des Beobachters zu gehen. Erkenne und akzeptiere, dass du es nicht selbst tun kannst. Bitte dein Göttliches um Hilfe, es wartet nur darauf.

Sei in diesem Bewusstsein so oft wie möglich, vor allem in deinem Alltag. Es kostet keine Zeit. Wenn du dir wieder einmal die Haare raufst, weil die Gedanken dich kontrollieren, erinnere dich an dieses Wissen und sprich mit deinem Göttlichen. Dies ist Teil der Transformation, von der Oneness erzählt.

Ein Kommentar

  • 1
    Siegfried:

    den ganzen Freitag bin ich in der Stadt (München) herumgelaufen, um Entspannung von meinen Gedanken zu bekommen. Ich war miserabel und Gedanken tiefer Depression kamen über mich. Dann, nach vielen Stunden des Herumirren’s, auf einmal, wie aus dem blauen Himmel geschossen, kam ein Gedanke, nein, es war mehr als ein Gedanke, es war eine Erfahrung, es war eine tiefe Erkenntnis, es war ein Befreiungsschlag. Die Worte dabei waren: ES GIBT MICH NICHT! Das war’s. Auf einmal war alles anders. Ein Grinsen zog über das Gesicht. Ich erkannte, das Leben war nicht mehr persönlich. Auf diesen einen Schlag hatte sich das Leben, am heller lichten Tag in München, verändert. Auf einmal kann ich den Zeitablauf sehen. Ich kann die Geräusche hören, ich nehme das Leben wahr. ICH KANN SEHEN. Alles was ein Problem war, ist jetzt keines mehr. Es gibt ein wahres ICH, ich bin es.

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