ONENESS24

Leben in Einheit ∗ Einssein im Leben

Befreiung der Ahnen

13.03.13 von (Eltern und Kinder, Gott, Gnade, Segen)

Opa und EnkelAus der Sicht von Oneness und Sri Bhagavan verlässt ein Mensch, wenn er stirbt,  die irdische Ebene und setzt normalerweise seine Evolution auf einer „höheren“ Ebene fort, bevor er sich entweder wieder auf der Erde inkarniert oder zu einem anderen Planeten oder zu einer anderen Seinsebene fortschreitet. Jedoch in einigen Fällen bleibt die „Seele“ in einem Zwischenbereich stecken und existiert dort in einer Art Schlaf oder Koma. Entweder erkennt sie nicht, dass sie gestorben ist, oder sie hat Angst weiterzugehen, weil sie fürchtet, dass sie für ihre Taten bestraft wird, die sie im gerade vergangenen Leben begangen hat.

Einige oder sogar viele unserer Ahnen mögen sich vielleicht noch in dieser Situation befinden, sogar nach sehr langer Zeit. In einem solchen Fall wird auch unser eigener spiritueller Fortschritt behindert, denn wir sind alle ganz eng mit unseren Ahnen verbunden. Deswegen ist es essentiell, dass unsere Ahnen aus diesem Schlaf- oder Traumzustand erlöst werden und dadurch frei werden, ihren Weg zu Gott fortzusetzen. Wir können diesen Vorfahren helfen, frei zu werden.

Was kannst du tun? Viele Menschen beschäftigt diese Frage. Eine Möglichkeit ist, um ihre Befreiung zu beten. Dabei ist der Hauptpunkt, dass ihnen die Angst vor Bestrafung genommen wird. Sri Bhagavan wurde kürzlich gefragt: „Wie geht man mit dem Tod eines nahe stehenden Menschen um oder wenn jemand der Lieben und Liebsten stirbt? Kannst du uns bitte helfen, was zu tun ist? Und welches ist der beste Weg, einem Menschen zu helfen, der verstorben ist, so dass er weitergehen kann – und welches ist der beste Weg, auch jenen zu helfen, die hier bleiben (die hier weiterhin auch nach ihrem Tod verhaftet sind)?“

Sri Bhagavan: „Es gibt viele Wege, mit dem Tod und den Verstorbenen umzugehen. Der Weg von Oneness ist der, mit den Verstorbenen zu sprechen, um dich selbst zu vergewissern, dass sie auf der anderen Seite leben und dass sie sicher sind und dass es ihnen gut geht. Wenn du, während du mit ihnen sprichst, feststellst, dass sie in einem niedrigeren Loka (Seins-Ebene) feststecken, musst du ihnen sagen, dass das Göttliche sie liebt und dass sie nicht verurteilt werden und dass sie weiter voranschreiten müssen. Wenn das getan ist, werden sie sofort damit beginnen, sich vorwärts zu bewegen, und auch du selbst wirst einen großen Segen, ein großes Blessing erhalten. Andererseits: Wenn sie irgendwo feststecken, dann wirst du (selbst) Probleme auf dieser Welt haben. Es ist sehr leicht, die Verstorbenen höher hinauf in die Seins-Ebenen zu bewegen.“

Schaffe dir eine stille und heilige Atmosphäre, setze dich in Andacht hin und nimm innerlich mit deinen Ahnen Kontakt auf. Wichtig ist dabei, dass wir uns der Unterstützung des Göttlichen vergewissern, unseres persönlichen Gottes. Denn unsere begrenzte Kraft wird nicht ausreichen, die Ahnen zu überzeugen. Letztlich kann nur das Göttliche sie befreien. Der erste Schritt sollte also sein, die Verbindung zu unserem persönlichen Gott zu stärken, dem Ausdruck des Göttlichen, der uns am vertrautesten ist. Es kann Jesus sein, Buddha, AmmaBhagavan…

Visualisiere deine Ahnen und bitte sie, ihre Augen zu öffnen, zu sehen und aus ihrem Traum zu erwachen. Sag ihnen, dass Gott sie nicht verurteilt und bestraft, dass wir seine Kinder sind und er uns bedingungslos liebt. Wie sollte er uns bestrafen wollen, wo er alles dafür tut, dass wir wachsen und glücklich sind? Bitte sie zum Schluss um ihren Segen, dass du deinen Weg fortsetzen kannst und drücke ihnen und deinem Göttlichen gegenüber deine Dankbarkeit aus.

Dies ist ein guter Anfang, deinen Ahnen zu helfen, Befreiung zu finden. Versuche es einfach und fühle, ob du die Wirkung unmittelbar spürst! Wenn du dich mit anderen Menschen in einer Gruppe triffst und gemeinsam diese Zeremonie durchführst, wird die Kraft noch um ein Vielfaches größer sein.

Die Zeit ist reif nicht nur für unser Erwachen, sondern auch für Moksha, d.h. für die Befreiung unserer Vorfahren. Mithilfe der Verbindung zu unserem persönlichen Göttlichen können wir nicht nur den Menschen um uns herum helfen, sondern auch jenen, die die Erde physisch schon verlassen haben.

Ein Kommentar

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    Arite Husmann:

    „..Letztlich kann nur das Göttliche sie befreien. Der erste Schritt sollte also sein, die Verbindung zu unserem persönlichen Gott zu stärken, dem Ausdruck des Göttlichen, der uns am vertrautesten ist. Es kann Jesus sein, Buddha, AmmaBhagavan…

    Sag ihnen, dass Gott sie nicht verurteilt und bestraft, dass wir seine Kinder sind und er uns bedingungslos liebt. Wie sollte er uns bestrafen wollen, wo er alles dafür tut, dass wir wachsen und glücklich sind?..“

    Ihr Lieben, ich schaue gern hin und wieder auf Eure Seite. Mir scheint auch alles sehr klar, was ich hier lese. Und doch frage ich mich, wieso diese Widersprüche. Zum einen: Gott ist in Dir, Du bist Gott. – Das ist für mich klar. Unklar bleibt deshalb für mich die Aussage „…dem Ausdruck des Göttlichen, der uns am vertrautesten ist. Es kann Jesus sein, Buddha, AmmaBhagavan…“ Warum den Ausdruck des Göttlichen bei anderen Personen suchen anstatt in meinem Selbst, wo das Göttliche doch in mir selbst ist?

    Genauso mit der Aussage „..Sag ihnen, dass Gott sie nicht verurteilt und bestraft, dass wir seine Kinder sind und er uns bedingungslos liebt. Wie sollte er uns bestrafen wollen, wo er alles dafür tut, dass wir wachsen und glücklich sind?..“

    Wir sind nicht seine Kinder, wir sind Gott. Wieso sprechen AmmaBhagavan von einem „er, der uns….“ Das ist Dualität.

    Wie ist Eure Sicht dazu?
    Ich wünsche euch einen wunderschönen Tag und alles Liebe.
    Arite

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