ONENESS24

Leben in Einheit ∗ Einssein im Leben

Gott, Stille und Schicksal

23.07.13 von (Gott, Gnade, Segen, Oneness/Bewusstsein)

Im GrünenOft ist es gerade die einfache Sprache, die das Herz erreicht. Stuart Mooney lebt und arbeitet in den U.S.A., ist erwacht und in einem sehr hohen Bewusstseinszustand. Er wird auch „American Buddha“ genannt und verschickt regelmäßig Newsletter. In seinem aktuellen Newsletter beantwortet er interessante Fragen, die wir für dich übersetzt haben und von denen wir dir wünschen, dass sie ein wertvolles Steinchen auf deinem spirituellen Wege sein können. Viel Freude damit!

Wie kann ich die richtige Wahl treffen?

Die Wahrheit ist, dass du niemals die Wahl hattest. Es ist nicht DEINE Wahl. Es gibt kein „Du“, welches eine Wahl trifft. Das Universum benutzt dich und wählt eine Handlung aus zu seinem eigenen Nutzen. Wahl geschieht aber weiterhin. Und sie geschieht durch Fühlen, nicht durch analytisches Denken. Jede Wahl hat ihren Wert. Daher gibt es keine falsche Wahl. Gerade jetzt debattieren zwei Vorstellungen in deinem Kopf. Nicht du debattierst. Die Vorstellungen debattieren. Da ist kein „Du“. Eine der Vorstellungen wird die stärkere sein. Eine der Vorstellungen wird eher dein Karma widerspiegeln. Aufgrund dieses Karmas wird eine Wahl getroffen. Die Wahrheit ist, dass deine Wahl bereits in Stein gemeißelt ist und nicht vermieden oder verhindert werden kann. Leg los! Triff deine Wahl. Es ist die richtige für dich. Es ist nur ein Film. Genieße ihn!!

Wie kann ich Gott zu meinem persönlichen Gott machen?

Dein Gott ist tatsächlich deine eigene Version von Gott. Es gibt nicht nur eine Version. Jeder hat seine eigene Version. Also ist dein Gott nur dass, was du persönlich glaubst, wie er/sie sein soll. Jeder hat einen ganz anderen Gott, der ihm vollkommen anders antworten wird, einzig begründet auf dem jeweiligen persönlichen Glauben. Dein gegenwärtiger Glaube über Gott wird in großem Maße von deinem Karma beeinflusst… welches deine Sicht über Gott begrenzt. Dein Gott antwortet dir aufgrund deines persönlichen Glaubens über Gott.

Schau, du bist gerade jetzt in deinem persönlichen Film und in dem, was du glaubst, was dein Film ist. Jeder lebt in einem komplett anderen Film. Und alle unsere Filme co-existieren irgendwie. Im Wesentlichen bist du dein eigener Gott. Du bist dein eigener Schöpfer. Deine Welt findet in dir statt, und nichts, was du geschaffen hast, ist nicht in deiner Welt geschehen… alles durch deinen Glauben. Die Menschen, Orte, Herausforderungen, Hürden, was auch immer… wurden von dir in deinen eigenen Film eingebaut, in deinem Kopf, um sie  – all diese Dinge – zu meistern.  Es gibt nichts anderes, nur dich und deinen Film. Du bist Drehbuchautor, Hauptdarsteller, Nebendarsteller, Direktor, Produzent, das Kino und die Leinwand. Und du hast mich dazu gebracht, dich daran zu erinnern. Genieße es!

Was ist der Wert oder der Nutzen von Stille?

Hier ist eine wunderbare Geschichte über den Nutzen der Stille. Es wird gesagt, dass Krishnamurti und die Heilige Mutter (sweet Mother) von Pondicherry sich getroffen haben. Alle Zuschauer waren sehr aufgeregt, ihrer Diskussion zu lauschen. Krishnamurti betrat den Raum und setzte sich der Mutter gegenüber. Und dann geschah etwas Merkwürdiges. Es herrschte komplette Stille im ganzen Raum für die nächsten eineinhalb Stunden. Nicht ein Wort wurde gesprochen. Und am Ende der Zeit stand Krishnamurti einfach auf und verließ den Raum. Seine  verblüfften Schüler fragten ihn, was geschehen sei. Warum sie nicht gesprochen haben. Krishnamurti antwortete: „Was meint ihr damit? Wir hatten ein wunderbares Gespräch!“.

Warum sehe ich so viel Leid? Wo liegt die Schönheit darin? Wo ist der Himmel auf Erden?

Es gibt eine wunderschöne Geschichte über den großartigen Yogi „Guru Dev“ Bramananda Swaraswati. Er ging einen Weg entlang mit einem seiner Schüler, der ein sehr wütender Typ war. Nun, Bramananda Swaraswati war dafür bekannt, in allem das Schöne zu sehen und dies immerzu auszudrücken. Und dieser ärgerliche Typ wollte ihn plattmachen! Und so hatte er arrangiert, dass sie diesen Weg entlang gehen, und als sie da so entlang gingen, sahen sie den verwesenden Kadaver eines Hundes dort liegen. Der wütende Typ wendete sich Guru Dev zu und sagte. „Zeig mir die Schönheit darin“. Und Bramananda antwortete einfach: „Oh, was für wunderschöne Zähne!“. Schönheit liegt im Auge des Betrachters.

Ich mag mein Schicksal nicht. Wie schnell kann ich es ändern?

Als ich in Indien lebte, assistierte ich meinem Lehrer mit einer Anzahl seiner Internet Followers. Es gab da einen besonderen Vorfall, den ich teilen möchte. Es gab da eine Frau in Toronto. Sie war eine wohlhabende berufstätige Chinesin, die einige Jahre zuvor nach Kanada ausgewandert war. Sie bekam Depressionen und hatte schon über Selbstmord nachgedacht. Egal, was ihr vorgeschlagen wurde, sie schien nicht zu antworten, und ich war sehr betroffen. Eines Nachts wachte ich schweißgebadet auf. Etwas sagte mir, dass ich sofort dieser Frau eine Email schreiben sollte mit folgendem Inhalt. „Tu es nicht! Gott will nicht, dass du das tust!“. Dann drückte ich auf „Senden“ und ging wieder schlafen. Die nächsten ein bis zwei Tage hörte ich nichts von ihr. Und so hat sie mir schließlich geantwortet: Sie sagte mir, dass sie entschieden hatte, sich selbst umzubringen. Sie war auf dem Weg in die Küche, um sich ein Messer zu holen und die Pulsadern damit aufzuschneiden. Als sie an ihrem Computer vorbei ging, hörte sie die AOL-Stimme „Sie haben Post“, und sie entschied sich, die Mail zu öffnen. Natürlich war das meine Email, die ihr sagte, dass sie es nicht tun solle. Sie war so erstaunt über das Timing dieses Ereignisses, dass sie sicher war, dass die Nachricht direkt von Gott gesendet wurde. Diese Erfahrung transformierte sie, sie hat geheiratet und eine erfolgreiche Geschäftskarriere gestartet. Gnade hat die Kraft, das Schicksal in einem Augenblick zu ändern.

Kennst du einen wahrhaft erleuchteten Westler?

Im Jahr 1959 war Helen Lutes die erste Person aus dem Westen, der Maharishi Mahesh Yogi den höchsten Zustand des Einheitsbewusstseins schenkte. Helen und ich waren über 25 Jahre lang befreundet. Sie war eine der spirituellsten kraftvollsten Personen, die ich je kannte. Sie hatte erstaunliche Fähigkeiten als Heilerin. Sie heilte Tausende, hielt dies aber geheim. ihre Verbindung zu Gott war legendär. Sie war die Verkörperung der praktischen Erleuchtung. Ihr liebster Zeitvertreib war Kekse backen, und sie sprach über die tollsten Fachgebiete des Göttlichen.

Kurz bevor sie starb, habe ich mit Helen telefoniert. Sie war sehr schwach und ihre Stimme war kaum zu hören. Am Ende des Gesprächs sagte Helen, dass dies das letzte Mal gewesen sei, dass wir zusammen gesprochen haben. Dann bat sie mich, meine Augen zu schließen und ihrer Stimme zu lauschen. Dann flüsterte sie einen Satz wieder und wieder. Sie flüsterte: „Gott und ich sind eins. Gott und ich sind eins. Gott und ich sind eins.“ Nach einiger Zeit war die Stimme am anderen Ende Stück für Stück leiser geworden. Helen war gerade so verstorben. Sie hat ihre letzte Wahrheit mit mir geteilt, als sie ihren letzten Atemzug nahm. Sogar jetzt, so viele Jahre später, füllt das reine Sprechen über diese Erfahrung die Atmosphäre mit ihrer Präsenz. Für mich steht ihr Leben für das perfekte Beispiel westlicher Erleuchtung.

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