ONENESS24

Leben in Einheit ∗ Einssein im Leben

Virtuelle Gemeinschaften

13.06.13 von (Projekte, Zeitgeschehen)

Rund ums LichtWir leben in einer Zeit, in der das Vernetzen untereinander so einfach ist wie nie zuvor. Das Internet macht es möglich, dass wir im virtuellen Raum so gut wie jederzeit zusammenkommen können.

Dies mag Fluch und Segen zugleich sein. Ein unachtsam geschriebenes Wort in einem sozialen Netzwerk o.ä. bleibt stehen, und oft sind wir uns dessen Auswirkung gar nicht bewusst.  Ein verantwortungsvoller und achtsamer Umgang mit allen uns zur Verfügung gestellten Werkzeugen und beteiligten Personen muss daher grundsätzlich die Basis all unseren Denkens, Tuns und Handelns sein.

Was ist der Segen der globalen Vernetzung? Bei Oneness nimmt die Bedeutung der modernen Medien stetig zu. Mehr noch: Das Zusammenkommen in virtuellen Gemeinschaften ist ein wichtiger Baustein dafür, das Bewusstsein eines Landes anzuheben.  Lies dazu zunächst die Worte von Sri Bhagavan, die er Ende März an die Oneness-FreundInnen gerichtet hat auf die Frage: „Bhagavan, wie können wir Oneness Gemeinschaften aufbauen? Könntest du uns bitte einen Rat geben?“

Seine Antwort: „Zuallererst müssen alle, die Teil einer der Oneness Gemeinschaften sein wollen, erwacht sein. Dann müsst ihr eine virtuelle Gemeinschaft gründen. Ihr müsst jedes andere Mitglied der Gemeinschaft kennen und Freundschaft mit ihnen schließen. Und dann müsst ihr die Absicht fassen, sie zu einer physischen Gemeinschaft zu machen. Sehr bald werden Wunder geschehen und ihr werdet sehen, wie eine physische Gemeinschaft entsteht. Das bedeutet, dass das Land kommen wird, dass das Geld kommen wird, und alles wird beginnen zu geschehen. All diese Dinge werden an ihren Platz fallen. Der schwierige Teil ist, erwacht zu werden und andere erwachte Leute gut kennenzulernen und Freundschaft mit ihnen zu schließen. Aus dieser Freundschaft heraus werden die Dinge entstehen. Ich werde segnen, dass Deutschland bald eine Oneness Gemeinschaft haben wird. (…) Wenn ihr morgen eine (Oneness) Gemeinschaft bildet, werdet ihr sie (Anm.: die Lichtwesen, die in großer Zahl in und um die Oneness Universität Indien zu sehen sind) dort auch finden.“

Weil wir oftmals weit voneinander entfernt wohnen und es  Zeit und Alltag nicht erlauben, können wir nicht regelmäßig irgendwo hin fahren, um uns zu sehen. Hierin liegt ein Pluspunkt der virtuellen Gemeinschaft, denn mit ihr können wir räumliche Begrenzungen überwinden.

Was macht aber die wesentliche Bedeutung der virtuellen Gemeinschaften aus? Dies kann auf zwei Ebenen betrachtet werden: Zum einen ist es wunderbar, sich mit Gleichgesinnten zusammenzuschließen. Die Gemeinschaft bietet uns einen Raum, in dem wir uns austauschen, von unseren Erfahrungen berichten und so gemeinsam wachsen können. Die Beziehung zum Göttlichen kann sich vertiefen, wenn wir uns von Herz zu Herz verbinden – auch mithilfe des Internets. Denn es sitzen ja Menschen dort am anderen Ende, am anderen PC!

Vieles kann uns in Gesellschaft unserer Freunde klarer werden, unsere inneren (Erwachens-)Prozesse können sich beschleunigen. Je nach Medium kann die Intensität sehr unterschiedlich sein. Der schriftliche Austausch in einem sozialen Netzwerk fühlt sich anders an als beispielsweise das Zusammensein in einer Video-Konferenz.  Sich live und in Farbe auf dem Bildschirm sehen und hören, kann nahezu die gleiche starke Wirkung und Energie haben wie ein physisches Treffen.

Die zweite Ebene der Bedeutung virtueller Gemeinschaften geht aus den Worten von Sri Bhagavan hervor. Die Vision von Oneness ist eine zu Oneness – d.h. Einheit – erwachte Welt.  Virtuelle Gemeinschaften sind die Grundlage dafür, dass physische Gemeinschaften entstehen können.  In physischen Gemeinschaften leben, wirken, arbeiten, beten und meditieren erwachte Menschen zusammen. Denn wenn viele Erwachte zusammen sind, kann durch sie ein viel stärkeres Feld der Gnade aufgebaut werden, um das kollektive Bewusstsein anzuheben, als wenn sie vereinzelt im Land leben. Und dieses verstärkte Feld der Gnade wird benötigt, um alle Menschen zu erwecken.

Wie können wir nun praktisch an den Aufbau virtueller Gemeinschaften herangehen? Jede(r) Einzelne ist ein wichtiger Teil der Gemeinschaft, jeder wird gebraucht. Und jeder hat vermutlich andere Vorlieben und Dinge, die ihm liegen bzw. nicht liegen. Der eine liebt es, in Blogs zu posten, der andere teilt sich gern in der Video-Konferenz mit.  Jede(r) gehört wahrscheinlich einer anderen Zielgruppe an.  Wie kann nun jede und jeder erreicht werden? Wie können wir aktiv werden, unseren Beitrag für das große Ganze, das Göttliche, leisten und uns gleichzeitig damit wohlfühlen?

Betrachten wir die grundsätzlichen technischen Möglichkeiten: Da sind die sozialen Netzwerke wie Facebook usw., in denen es bereits jede Menge spezieller Gruppen zu bestimmten Themenbereichen gibt. Auch Oneness ist dort stark vertreten. Einige nutzen das Smartphone und haben hierüber bestimmte Gruppen eingerichtet, in denen kommuniziert, gebetet und sich ausgetauscht wird.

Weiterhin gibt es die Möglichkeit der Video-Konferenzen. Sie geben uns von allen Medien am meisten das Gefühl, nahe beisammen und quasi im selben Raum zu sein, um miteinander zu sprechen und Erfahrungen, Meditation, Gebet und Stille zu teilen. Sie sind als Vorstufe einer möglichen physischen Gemeinschaft mit gemeinsamem Leben und Wohnen von besonderer Bedeutung und sind von großem Nutzen, wenn räumliche Distanzen zu überwinden sind.

Die Autoren dieses Artikels haben vor rund einem Jahr damit begonnen, solche Treffen durchzuführen und praktische Erfahrungen damit zu sammeln. Die Ergebnisse übertrafen alle Erwartungen. Überrascht hat jeden der Teilnehmer, wie viel Verbindung auf der Ebene des Herzens hiermit möglich ist und tatsächlich geschieht. Ein wichtiger Stein ist so – neben vielen anderen wunderbaren Initiativen – ins Rollen gekommen und ist Inspiration für alle, die ebenfalls solche Treffen und Zusammenkünfte ins Leben rufen wollen oder (anfangs) nur den Kontakt zu solchen Gruppentreffen suchen.

Für all diejenigen, die gern unmittelbare Erfahrungen machen möchten, sei hier der praktische Hinweis auf diese Pilotprojekte erlaubt, die inzwischen praxiserprobt und alltagstauglich sind. Alle fürs Kennenlernen dieser Projekte nötigen Infos befinden sich im Internet auf dieser Seite: Hier klicken. Eine Übersicht weiterer Initiativen dieser und ähnlicher Art entsteht gerade hier: Hier klicken.

Fühle in deinem eigenen Herzen die tiefe Sehnsucht nach Verbindung – in dir selbst, untereinander und mit allem in dieser unglaublich reichen Schöpfung. Genießen wir sie – gemeinsam!

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