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Leben in Einheit ∗ Einssein im Leben

Die spirituelle Reise

21.04.17 von (Oneness/Bewusstsein)

Die spirituelle ReiseDie spirituelle Reise beginnt mit der Bewusstheit darüber, wo du stehst; nicht mit der Besessenheit davon, wo du sein willst.
Sri Bhagavan

Es gibt erfreulich viele Menschen, für die ihr Leben eine spirituelle Reise ist. Sie empfinden ihr Leben als eine Art Lern- und Wachstumspfad und wissen, dass Herausforderungen wie Treppenstufen sind: Ohne sie würden wir uns nicht von der Stelle bewegen.

Niemand allerdings beginnt eine Reise, um möglichst vielen Hindernissen zu begegnen, die es zu überwinden gilt. Es ist immer ein Ziel, das uns vor Augen schwebt und das wir aus tiefsten Herzen erreichen möchten. Dieses Ziel gibt uns die Motivation und Kraft, unsere Reise mit all ihren Stolpersteinen nicht nur anzutreten, sondern auch durchzuhalten.

Das Ziel ist die treibende Kraft in unserem Herzen. Ohne sie würden wir die Richtung verlieren oder einfach nicht weitergehen. Bevor wir aber aufbrechen, müssen wir wissen, wo wir uns gerade befinden. Wie sonst können wir wissen, welche Weg wir einschlagen müssen und was der nächste Schritt ist?

Die erste und fortwährende Herausforderung an uns ist diese: In aller Ehrlichkeit zu schauen, wo wir gerade stehen. Unsere Sehnsucht nach dem Ziel kann so groß sein, dass wir uns an diesem Punkt in die Tasche lügen. Eins ist sicher: Echtes Hinschauen lehrt uns Bescheidenheit. Unser Ego mag das gar nicht. Es ist eben viel leichter, fasziniert vom Ziel zu träumen als Schritt für Schritt voran zu gehen und sich dem zu stellen, was uns gerade begegnet.

Unsere spirituelle Reise besteht also aus den vielen kleinen Dingen des täglichen Lebens.

Sri Bhagavan bringt das in kurzen knappen Worten auf den Punkt:

«Der Umgang mit deinen weltlichen Problemen und Verpflichtungen ist der Weg. Meditation und andere Aktivitäten spielen nur eine sekundäre Rolle. Deine finanziellen, deine familiären, gesundheitlichen und andere Probleme sind die echten Herausforderungen. Wenn du gut und angemessen auf diese Herausforderungen antwortest, wirst du spirituell wachsen. Auf deine Probleme zu antworten ist der Weg. Du solltest das Weltliche und das Spirituelle nicht voneinander trennen. Tatsächlich gibt es keine Trennung. Sie sind ein und dasselbe.»

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