ONENESS24

Leben in Einheit ∗ Einssein im Leben

Die wahre Kunst zu leben

10.02.17 von (Liebe, Partnerschaft, Oneness/Bewusstsein)

Die wahre Kunst zu lebenDie wahre Kunst zu leben besteht darin, vollständig zu erfahren, was auch immer gerade passiert.
Sri Bhagavan

Beschleicht dich manchmal das Gefühl, dass das Leben an dir vorbeizieht und du gar nicht richtig lebst? Du stellst dir vielleicht die Frage nach dem Sinn deines Lebens und suchst nach deiner Bestimmung, deinem Beitrag oder deiner Aufgabe, findest auf diese Fragen aber keine wirklich befriedigenden Antworten. Stattdessen fühlst du dich auf eine Weise unerfüllt und leer. Wenn du das kennst, dann lies bitte weiter.

Suchen wir an der falschen Stelle? Liegt es vielleicht daran, dass wir die Kunst zu leben nicht gelernt haben? Sri Bhagavan gibt hierauf eine ermutigende, erhellende und praktische Antwort:

«Eine der wichtigsten Lehren des Dharma [im weitesten Sinne „Ordnungsprinzipien der Schöpfung”] ist, dass der Inhalt nicht wichtig ist. WIE du den Inhalt erfährst, das ist wichtig. Was auch immer in deinem Leben geschieht, du musst die Kunst erlernen, es zu erfahren. Das ist die wahre „Kunst des Lebens”. Die wahre Kunst des Lebens bedeutet: Vollständig, ganz und gar erfahren, was auch immer gerade (in DIR) geschieht.

Fast alles, was geschieht, sind menschliche Interaktionen mit deinen Freunden, deinen Verwandten, deinem Chef, deinen Kindern und deiner Familie. Ständig interagierst du mit ihnen, denn Leben ist Beziehung. Ohne Beziehungen existierst du nicht. Nun, in diesen Beziehungen führst du so etwas wie Interaktion (Wechselwirkung) aus. Du wirst vielleicht verletzt, du wirst vielleicht provoziert, und vielleicht tauchen einige Erinnerungen auf, all dies geschieht.

Was immer geschieht, wenn du es vollständig erfährst, so wie ich vorher schon sagte: Du wirst dann entdecken, dass unbegrenzte Freude existiert. Was geschieht nun, wenn es so viel Freude gibt? Sie hört nicht dort auf. Sie wird zu Liebe. Nur ein froher und freudiger Mensch kann wirklich lieben. Ein unglücklicher Mensch kann nicht lieben. Solche Liebe ist nichts als Anhaftung, Besitzstreben… Wahre Liebe entsteht nur, wenn es wahre Freude gibt, und wahre Freude entsteht nur, wenn du erfährst, was in dir geschieht. Es ist nicht sehr schwierig.

Praktiziere dies 21 Tage lang, und wenn du dabei bleibst, wirst du natürlich werden. Ich lehre nicht, was nicht natürlich, was nicht einfach ist. Es ist nicht nötig, so etwas zu lehren. Ich lehre nur, was du auch durchführen kannst. Das Gehirn muss ein neues Funktionsmuster erlernen. Dafür braucht es 21 Tage. Nach 21 Tagen des Praktizierens wirst du entdecken, dass es leicht wird. Es wird wie Alkoholsucht oder Drogensucht. Warum wirst du süchtig? Weil es dir so viel Freude oder Glück oder Freiheit gibt. Das Gleiche geschieht auch hier. Nur, dass es keine negativen Nebenwirkungen gibt. Andererseits gibt es sehr gute Wirkungen. Du entdeckst Liebe, Mitgefühl. All dies geschieht.

Grundsätzlich musst du mit dem Schmerz beginnen. Du hältst ihn wie ein neugeborenes Kind. So achtsam musst du diesen Schmerz halten, du musst wissen: Es ist ein Segen. Du musst ihn halten, du darfst ihn nicht verurteilen oder beurteilen – und, das ist seltsam: Gerade das wirst du als sehr schmerzhaft erfahren. Es wird zum Schmerz in der Brustgegend – aber langsam wirst du feststellen, dass du eine Freiheit entdeckst, Freude – und das wird zur Liebe.

Dies ist der Weg, diese bedingungslose Liebe und grenzenlose Freude zu erlangen.»

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